Das Pentacon 135mm 1:2,8 ist ein klassisches Teleobjektiv aus der DDR-Zeit, das in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Kamerasysteme produziert wurde. Die häufigsten Anschlüsse sind:
- Praktica-Bajonett (M42-Gewinde)
- Dies ist der weitverbreitetste Anschluss für die meisten Pentacon- und Praktica-Kameras der 1960er–1980er Jahre (z. B. Praktica L, LB, PLC,nova, EE etc.).
- Erkennbar am M42-Schraubgewinde (ca. 42 mm Durchmesser) und oft der Aufschrift “M42” oder “PENTACON” am Objektivring.
- Pentacon-Six-Anschluss (P6-Bajonett)
- Für die Mittelformatkamera Pentacon Six (und später auch für die Ukraine-Varianten wie Kiev 60).
- Hat ein spezielles Bajonett mit Verriegelung – anders als M42.
- Am Objektiv steht oft “PENTACON SIX” oder “P6”.
- Exakta-Anschluss (Exaktabajonett)
- Ältere Varianten für Exakta/Varex-Kameras (vor M42-Ära).
- Bajonett mit Schraubmechanismus und Blendenverstellknopf am Objektiv.
Wichtige Hinweise zur Identifikation:
- Schau auf den Objektivrand: Dort findest du Prägestempel wie “M42”, “PENTACON SIX”, “EXAKTA” oder “PRAKTIBAYONETT”.
- Zähl die Blendenlamellen: Bei M42-Versionen sind es oft 6 Lamellen (rundes Blendenloch), bei P6-Versionen manchmal 8.
- Prüfe den Bajonett-Fuß:
- M42: Einfaches Gewinde (keine Verriegelung).
- P6: Bajonett mit Rastpunkten und seitlichem Entriegelungshebel.
- Exakta: Älteres Bajonett mit Blendenverstellring (meist cremefarben/braun).
Für moderne Kameras verwenden?
- Mit M42-Adapter problemlos an DSLR/Mirrorless (z. B. Sony E, Canon RF, Nikon Z etc.) nutzbar – aber manuelle Scharfstellung/blendensteuerung.
- Für P6-Anschluss gibt es spezielle Adapter auf M42 oder direkt auf moderne Bajonette (z. B. von Novoflex).
- Exakta-Objektive sind seltener, Adapter sind aber ebenfalls erhältlich.
Falls du das konkrete Objektiv vorliegen hast, schau nach der vollständigen Beschriftung (z. B. “PENTACON 1:2,8/135”). Dann kann ich dir genauere Infos geben! 😊